Bärlauch-Pancakes

Auf in die letzte Runde unserer saisonialen Spezialwoche. Ratzfatz sind alle Bärlauchvorräte aufgebraucht. Die letzten Reste gab es heute zum Frühstück in Form von Bärlauch- Pancakes. Einfach traumhaft. Der Teig ist schnell gemacht. Anstatt des Bärlauchs kann man auch Nüsse oder Früchte unter die Masse rühren. Oder die Eierkuchen einfach naturell verspeisen, denn auch dann sind sie mega lecker.

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Zutaten

3 Eier

400ml Milch

1 El Öl

50g Zucker

1 Pck. Vanillezucker

250g Mehl

1 TL Backpulver

Salz

25g Bärlauch, in dünne Streifen schneiden

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Zu Beginn die Eier trennen. Dann für den Teig Eigelbe mit der Milch verrühren, alle restlichen Zutaten zufügen und alles zu einer glatten Masse verarbeiten. Diese für 30 min ruhen lassen. Zum Schluss die Eiweiße steif schlagen und vorsichtig unter den Teig heben. Ab in die Pfanne und von beiden Seiten goldbraun braten. Danach ab auf den Teller und schnell verschnabulieren.

Das war es auch schon wieder mit unserer Spezialwoche. Wir hatten großen Spaß beim Zubereiten der Köstlichkeiten und Ausprobieren neuer Rezepte. Wir hoffen es hat euch genauso gut gefallen.

Liebe Grüße

J. & M.

Feigen-Ricotta-Tarte

Nachdem es die letzten Monate etwas stiller auf unserem Blog geworden ist, werde ich heute meinen freien Vormittag nutzen, um euch ein schönes Rezept vorzustellen. Diese Tarte kann man sehr gut als Basis benutzen und dann mit Früchten eurer Wahl belegen. Ich habe mich heute für Feigen entschieden. Sie gehören zu meinen absoluten Lieblingen und erinnern mich an den vergangenen Kroatienurlaub, wo wir die Früchte direkt vom Baum gepflückt und dann genüsslich am Strand vernascht haben.

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Ihr braucht folgende Zutaten für eine 26cm Springform:

6 Feigen

Mürbeteig

1 Ei

50g Zucker

120g Butter

230g Mehl

Prise Salz

 

Creme

300g Ricotta

100ml Sahne

etwas Zitronensaft

1EL Agavendicksaft

Prise Salz

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Zuerst bereitet ihr den Mürbeteig vor. Dafür vermengt ihr alle Zutaten zu einem glatten Teig und kühlt ihn anschließend für eine halbe Stunde im Kühlschrank. Danach den Teig in eine gefettete Springform auslegen, dabei den Rand nicht vergessen und kurz für 10 Minuten 170Grad blindbacken.

In der Zeit könnt ihr die Ricottacreme vorbereiten. Dafür Ricotta, Sahne und Zitronensaft miteinander verrühren. Außerdem Agavendicksaft und Salz hinzufügen. Die Masse anschließend auf den Boden geben und mit den in Scheiben geschnittenen Feigen belegen.

Zum Schluss die Tarte für 20- 30 Minuten bei 170 Grad backen.

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Die Tarte ist wirklich schnell zubereitet und sieht außerdem unglaublich lecker aus. Ich habe für das Rezept sehr wenig Zucker benutzt, da ich den Geschmack aus süßen Feigen mit dem doch eher herzhaften Ricotta liebe. So haben auch die Leute, die nicht so auf Süßes stehen, ihre Freude an der Tarte. Viel Spaß beim Nachbacken und anschließendem Verschlingen des Kuchens.

 

Wir wünschen euch einen wunderschönen Dienstag

Liebe Grüße M.

Schwarzbier und Frühlingsblüten…

…sind die perfekte Mischung.

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Heute gibts mal wieder eine Torte aus unserem Archiv. Die haben wir letztes Jahr als Geburtstagsüberraschung für meine Freundin T. gemacht.

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In dem Törtchen haben wir die zwei großen Bs zusammen gebracht, die (fast) alle mögen – Bier & Blumen.

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Als Basis haben wir dieses Schwarzbiergugelhupf-Rezept von Cake Invasion genommen. Gefüllt haben wir es mit einer Vanillecreme und Karamellsoße. Da wir damals noch nicht wussten, wie wir eine Torte so mit Ganache einstreichen können, dass sie makellos glatt wird (wissen wir leider bis heute nicht), haben wir das ganze kurzerhand in Schokoladenganache eingegossen.

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Das sah schnieke aus und hat schokoladig-gut geschmeckt.

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Und weil Blumen die Freundschaft erhalten, gabs ein kleines Bouquet oben drauf.

Habt einen schönen Tag

J&M

p.s. Sorry für das hässliche Tablett!

Love is in the air – Hochzeitstorte

Die Hochzeitssaison geht in die letzte entscheidende Phase des Jahres. Für die Mutter meiner Freundin habe ich vor einiger Zeit eine klassische und wunderschöne Hochzeitstorte gezaubert. Den Auftrag erhielt ich ziemlich kurzfristig, weshalb ich mich für eine Nacked- Cake- Variante mit echten Blumen entschieden habe. Damit war der Transport bei den heißen Temperaturen gesichert, denn Fondant würde relativ schnell anfangen zu zerlaufen.

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Beim Boden und der Füllung hatte ich die freie Auswahl und entschied mich hierbei für zwei Stracciatella-Buttercremeschichten und einer Himbeerbuttercremeschicht. Als Kuchenteig verwendete ich das  Rezept von Shia. Dieser eignet sich wirklich perfekt für große Torten, da der Boden relativ fest ist und er sich dadurch gut stapeln lässt. Außerdem ist dieser Kuchen unglaublich lecker… ich sag nur weiße Schokolade… mmmhhhh ein Traum =)

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Die fertigen Böden wurden anschließend mit einer amerikanischen Buttercreme überzogen. Da ich so kurzfristig keine Candy Melts besorgen konnte, habe ich die Torte mit weißer Schokolade dekoriert. Einziger Nachteil bei weißer Schokolade ist, dass sie nie wirklich weiß aussieht, sondern immer einen leichten Gelbstich hat. Das Endergebnis hat mir dann trotzdem gefallen und in Kombination mit den Blumen sah die Torte phänomenal aus.

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Beim Blumenarrangement konnte ich mich voll austoben, einzige Voraussetzung war die Farbe altrosa mit einzubeziehen. Beim Blumenhaus Stopp habe ich dann die perfekten Blumen gefunden und dazu wurde ich sehr gut von der Mitarbeiterin beraten, welche Blumen sich am besten eignen würden und am längsten ohne Wasser auskommen. Die Entscheidung fiel dann auf zwei verschieden Crysanthemenarten und Schleierkraut. Das Highlight jedoch war eine Rose. Bei diesem wunderschönen Farbverlauf der Blütenblätter konnte ich nicht Nein sagen. Zusammen mit meinen selbstgesammelten Haselnussfrüchten und Brombeerstengeln konnte das Arrangieren los gehen. Die Blumenstengel habe ich alle mit Floristenband umwickelt, damit sie nicht direkt in Kontakt mit dem Kuchen kommen. Für die Rose hatte ich sogar eine kleine Vase von der Floristin bekommen, die ich perfekt in den Kuchen stecken konnte und sie somit mit genügend Wasser bis zum Hochzeitstag versorgt war. Diese Vasen werden eigentlich für Orchideen verwendet und sehen aus wie kurze Reagenzgläser.

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Das frischgebackene Ehepaar hat sich sehr über die Überraschungstorte gefreut. Ich bin froh, dass der Kuchen so gut ankam und dass ich einen kleinen Teil zu diesem schönem Tag beitragen konnte.

Liebe Grüße M.

 

All you need is love – Baumtorte zur Hochzeit

Wir haben ja nun schon einige Tortenaufträge gehabt, von Freund*innen oder selbst erdacht. Wir haben 2 ‚Hochzeitstorten‘ für Lauras Ladeneröffnung, sowie den ersten Geburtstag gestaltet. Dann haben wir diverse Lieben mit Geburtstags- und Babytorten beglückt. Aber alles Menschen, die uns kennen und, auch wenn vielleicht mal etwas schief geht, unsere Cheerleader sind und sich sowieso freuen.

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Und dann kam Sandra. Sie ist die Freundin von Freundinnen von mir und hatte vor, zu heiraten. So richtig, mit allem Drum und Dran. Bei Laura hat sie ihr schönes Kleid bestellt,  mit ihren Lieben hat sie die Feier gestaltet und jetzt wollte sie auch noch eine Torte. Von mir! Ich gebe zu, im ersten Moment war ich gar nicht begeistert, bzw eher ziemlich überfordert. Ich habe hin-und herüberlegt, ob ich das annehmen soll oder nicht. Ist schließlich gleich nochmal ein anderes Kaliber. Kurz gesagt, ich hatte mächtig Schiß.

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Nachdem ich mich etwas geziert hatte, bin ich dann doch zu einem Treffen gefahren, auch um zu gucken, wie die eigentlich so drauf sind, „meine“ Brautleute. Und ich sage euch, die waren vielleicht sweet.

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Wir saßen im Garten mit Kaffee & Kuchen (so kriegt man mich ja immer), und als ich ihnen Bilder der bisherigen Torten gezeigt habe, haben sie wie verrückt rumgewundert und ausgiebig gelobt. Wie kann ich dann so einen Auftrag noch ablehnen?

Im Gespräch wurde klar, dass die Torte nicht so traditionell werden sollte, und da die beiden sehr naturverbunden sind, sowie die Feier unter freiem Himmel stattfindet, sollte es etwas sein, was das widerspiegelt.

Wir haben uns für eine Torte in Form von gestapelten Baumscheiben, mit einigen Blumen, Moos und einem Rotkehlchen entschieden. Und sie sollte schokoladig sein, mit Himbeeren. Wie ich das ganze umsetze, das hatte ich freie Hand. Der Kuchenteller ist eine richtige Baumscheibe, die Felix, der Bräutigam, besorgt hat.

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Und dann gings los…Am ersten Tag habe ich insgesamt 9 Kuchen gebacken, 54 Eier aufgeschlagen und 3 kg Buttercreme hergestellt…ihr versteht, was ich sagen will. Auch für mich ganz neue Mengen. Der Kuchen war eine Sachertorte nach Originalrezept. Also mit Eischnee und so. Etwas aufwendiger, aber für eine Hochzeit wollte ich etwas besonderes machen. Ausserdem hab ich noch nie vorher Sachertorte gemacht (wollte ich einfach mal ausprobieren) und die eignet sich bestens für Stapeltorten. Dazu gab es die beste Schokoladenbuttercreme der Welt und natürlich frische Himbeeren in rauen Mengen.

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Die Rindenstruktur habe ich natürlich aus Fondant geformt. Ich habe mir vorher ein paar Beispieltutorials bei youtube angesehen und fand dieses am hilfreichsten. Für die Blumen und Blätter habe ich zum erstem Mal mit Blütenpaste gearbeitet. Und der kleine Vogel ist aus weißer Modellierschokolade. Nachdem ich mich eingegroovt hatte, hat alles sehr gut geklappt. Ich habe natürlich viel zu viele Blumen gemacht, die ich bei Gelegenheit mal von unterbringen muss.

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Die Torte hat mir sehr viel Spaß gemacht und Felix & Sandra sind auch ein Traumpärchen. Ich war sehr aufgeregt, als die Torte abgeholt wurde, weil ich ja nicht wusste, wie die Reaktion sein würde. Ich hatte das meiste doch im Alleingang entschieden. Aber nach der Hochzeit trudelte der positive Zuspruch bei mir ein und ich war dann sehr erleichtert.

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Es ist wirklich ein schönes Gefühl, ein kleines Stück beizutragen, damit so ein Tag ganz besonders wird.

J.

Eistörtchen deluxe

Wir haben ein Problem. Wir können den Sommer einfach nicht gehen lassen.

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Gerade wenn er sich doch soviel Mühe gibt, uns zu gefallen und sich von seiner schönsten Seite zeigt. Und vor allem die Leipziger*innen sind ja dafür bekannt, (bei jeder Jahreszeit) exzessive Daußen-Abhänger*innen zu sein. Da bilden wir natürlich keine Ausnahme.

Deshalb gibt es von uns heute wieder etwas leichtes zu schnabulieren. Ein kleines Eistörtchen, dass, nach einer Fahrt zur Costa Cospudis, genau die richtige Löffel-Konsistenz hat.

Kann man ganz schnell vor der Uni oder Arbeit zusammenbauen und dann abends zum grillen oder mit an den See nehmen.

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Die Angaben sind für eine kleine Springform Ø 15 cm

Boden:

ca. 50 g Butter/ Margarine

eine Handvoll Vollkornkekse

20 g gesalzene Macadamianüsse

Eismasse:

1 reife Avocado

3 El Backkakao

2 El brauner Zucker

1 Pkg Vanillezucker

1/2 Tasse Mango

1/2 Tasse aufgeschlagene Kokossahne (wie das geht, erkläre ich hier)

Butter im Topf flüssig werden lassen und zerkrümelte Kekse und Nüsse hineingeben. Gut durchmengen. Die Masse in eine Springform drücken und kalt stellen.

Die Avocado mit einer Gabel zerdrücken und Kakao, Zucker und Vanillezucker einrühren, bis eine gleichmäßige Masse entsteht. Die Masse in die Springform füllen, mit den Mangostücken belegen und die Kokossahne oben drauf verteilen. Törtchen im Tiefkühler hart werden lassen. Wir haben sie garniert, indem wir Kakao drauf gesiebt haben.

Wir haben das Törtchen vegan gemacht, da sich dass besser mit hohen Temperaturen verträgt.

Wir wünschen euch einen guten Start ins Wochenende.

 

Mini-Trifle

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In Anlehnung an Jills Post zu meiner FRIENDS- Torte fühlte ich mich direkt inspiriert ein Dessert aus der Serie nachzumachen. Das legendäre englische Trifle, welches Rachel zu einem Thanksgiving Dinner der Freunde zubereitet. mmmhhhhh lecker. Ich habe mich für eine Minivariante in Einmachgläsern entschieden, weil es so einfacher zu portionieren ist und die Gläser verschließbar sind. Somit kann man es bereits einen Tag vorher zubereiten und dann im Kühlschrank aufbewahren. Außerdem könnt ihr es leichter mitnehmen und dann zum Beispiel im Park beim Picknick mit euren Freunden verschnabulieren.

Zutaten für 6 Gläser

Löffelbiskuit

6 EL Himbeermarmelade

1 Pck. Vanillepudding

0,5l Milch

1 EL Zucker

200g Waldbeeren

1 große Banane

200ml Schlagsahne

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Das typische britische Trifle wird eigentlich mit einer englischen Creme zubereitet. Wie ihr sicher schon mitbekommen habt, versuchen wir in den Rezepten, in denen es möglich ist, Eier zu vermeiden. Hier kann man einfach die Creme durch Vanillepudding ersetzten. Dafür den Pudding nach Anleitung zubereiten. Damit dieser nicht zu süß wird, habe ich nur 1EL Zucker hinzugefügt. Die restlichen Schichten des Desserts sind süß genug. =) Den Pudding dann leicht abkühlen lassen, bis er etwa handwarm ist.

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Schicht für Schicht ein Genuss. Zuerst die Gläser mit kleingeschnittenen Löffelbiskuit füllen,  1 EL Himbeermarmelade darauf verteilen. Danach 2 EL Pudding dazu, dabei darauf achten, dass sich die einzelnen Schichten nicht vermischen. Jetzt können die Waldfrüchte auf dem Pudding verteilt werden. Ich hatte leider keine frischen Früchte da, weshalb ich mich für die gefrorene Variante entschieden habe. Funktioniert genauso gut. Danach folgt nochmal eine Schicht Löffelbiskuit und 2 EL Pudding. Auf die Hackfleisch- Erbsen- Schicht, die Rachels Rezept so einmalig macht, habe ich verzichtet, da ich nicht wollte, dass das Dessert nach `Füßen` schmeckt. Außerdem würde Jill das als Vegetarierin eh nicht anrühren. =) Zum Schluss noch Bananenscheiben auf dem Pudding verteilen und mit Sahne das Schichtdessert abschließen.

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Liebe Grüße

M.