Kartoffel-Bärlauchkuchen

In den vergangenen Tagen ist unser Bärlauchvorrat deutlich geschrumpft, könnte vor allem an mir liegen =) Jill dagegen hat jetzt schon wieder die Nase voll für dieses Jahr. Eigentlich sind wir eher für unsere Kuchen bekannt, weshalb in unserer doch eher herzhaften Spezialwoche dieser nicht fehlen darf. Kartoffelkuchen hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt weder gegessen noch gebacken. Deshalb freute ich mich umso mehr ein neues Rezept auszuprobieren. Vom Ergebnis war ich überwältigt und auch meine Arbeitskollegen haben sich regelrecht auf den saftigen Kuchen gestürzt. Jill war erst etwas skeptisch, doch am Ende konnte auch sie nicht widerstehen.

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Zutaten für eine 20cm Springform

1 Ei

100g Zucker

70g Butter

Salz

Saft einer halben Zitrone

130g Milch

130g Mehl

100g gekochte Kartoffeln

1/2 Pck. Backpulver

1/2 Pck. Vanillepuddingpulver

15g Bärlauch

40g Walnüsse

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Für den Teig das Ei mit dem Zucker schaumig rühren. Danach die weiche Butter unterrühren, Salz, Zitronensaft und Milch hinzufügen. Kurz durchrühren. Die Kartoffeln in den Teig reiben, Mehl, Back- und Puddingpulver dazu. Zum Schluss die gehackten Nüsse und den klein geschnittenen Bärlauch unterheben. Dann die Masse in eine gefettete Springform geben und bei 170 Grad (Ober-/ Unterhitze) 30min backen.

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Lasst ihn euch schmecken!

Liebe Grüße M.

Feigen-Ricotta-Tarte

Nachdem es die letzten Monate etwas stiller auf unserem Blog geworden ist, werde ich heute meinen freien Vormittag nutzen, um euch ein schönes Rezept vorzustellen. Diese Tarte kann man sehr gut als Basis benutzen und dann mit Früchten eurer Wahl belegen. Ich habe mich heute für Feigen entschieden. Sie gehören zu meinen absoluten Lieblingen und erinnern mich an den vergangenen Kroatienurlaub, wo wir die Früchte direkt vom Baum gepflückt und dann genüsslich am Strand vernascht haben.

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Ihr braucht folgende Zutaten für eine 26cm Springform:

6 Feigen

Mürbeteig

1 Ei

50g Zucker

120g Butter

230g Mehl

Prise Salz

 

Creme

300g Ricotta

100ml Sahne

etwas Zitronensaft

1EL Agavendicksaft

Prise Salz

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Zuerst bereitet ihr den Mürbeteig vor. Dafür vermengt ihr alle Zutaten zu einem glatten Teig und kühlt ihn anschließend für eine halbe Stunde im Kühlschrank. Danach den Teig in eine gefettete Springform auslegen, dabei den Rand nicht vergessen und kurz für 10 Minuten 170Grad blindbacken.

In der Zeit könnt ihr die Ricottacreme vorbereiten. Dafür Ricotta, Sahne und Zitronensaft miteinander verrühren. Außerdem Agavendicksaft und Salz hinzufügen. Die Masse anschließend auf den Boden geben und mit den in Scheiben geschnittenen Feigen belegen.

Zum Schluss die Tarte für 20- 30 Minuten bei 170 Grad backen.

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Die Tarte ist wirklich schnell zubereitet und sieht außerdem unglaublich lecker aus. Ich habe für das Rezept sehr wenig Zucker benutzt, da ich den Geschmack aus süßen Feigen mit dem doch eher herzhaften Ricotta liebe. So haben auch die Leute, die nicht so auf Süßes stehen, ihre Freude an der Tarte. Viel Spaß beim Nachbacken und anschließendem Verschlingen des Kuchens.

 

Wir wünschen euch einen wunderschönen Dienstag

Liebe Grüße M.

Herzlicher Orangenkuchen mit Cream Cheese Frosting

Ich warte ja schon seit November auf den Frühling. Ich bin ein Tropentier, Winter geht mir auf die Nerven. Schnee nervt mich, Schneebilder auf Instagram nerven mich. Kälte nervt mich natürlich auch.

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In Leipzig sind heute frühlingshafte Temperaturen und schönster Sonnenschein. Viel lieber würde ich draußen in der Sonne umherstreifen, aber leider beschränkt sich mein Spaziergang nur auf den Weg von und nach Hause. Aber immerhin.

Nun schiebt sich zur Zeit ja liebend gern eine dicke Wolke blitzschnell vor die Sonne, weshalb es jetzt ein Frühlingssehnsuchts-Sofort-Notfallprogramm gibt.

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In Form eines fruchtigen Orangenkuchens mit meiner Lieblingscreme (die nicht Schokolade ist), nämlich Cream Cheese Frosting. Oben drauf gibts als Deko kandierte Orangenscheiben.

Das Rezept für den Orangen-Rührkuchen habe ich aus der Essen & Trinken. Ein leckeres Rezept und doch recht einfach zu handhaben.

Cream Cheese Frosting:

75 g Butter

75 g Puderzucker

diese beiden Zutaten mit dem Rührgerät schaumig schlagen.

Danach ca 100 g Frischkäse und die Zesten eine Orange mit einem Schneebesen unterheben.

Dann den erkalteten Kuchen kunstvoll und dick mit Cream Cheese Frosting einschmieren. Da darf man nicht an der falschen Stelle sparen.

Dass der Kuchen herzförmig ist, ist natürlich purer Zufall und hat nix mit morgen zu tun.

J.

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Beschwipst-weihnachtlicher Cheesecake

Ihr seid für das weihnachtliche Dessert zuständig, aber habt keine blasse Idee?

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Dann hab ich jetzt ein schnelles Rezept, dass für Komplimente und gute Stimmung sorgt.

Sogar für jene, die nicht mal den Ofen anbekommen. Es handelt sich nämlich um einen No-Bake-Cheesecake mit weihnachtlichem Glühweinmus. Man kann uns viel vorwerfen, Diätrezepte gehören allerdings nicht dazu. Daher wurden auch in diesem Kuchen nur Zutaten mit der höchsten Fettstufe verarbeitet.

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Ihr braucht folgende Zutaten für eine 26 cm Springform:

Creme

300 g Frischkäse

250 g Quark (40% bei uns)

80 ml Sahne

Zesten einer Orange

Boden

300 g Spekulatius

100 g Butter

Glühweinmus

100 g Backpflaumen

50 g getrocknete Datteln

300 ml Glühwein

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Für den Boden als erstes die Butter langsam in einem Topf flüssig werden lassen. Währenddessen die Spekulatius zu Krümeln verarbeiten. Das geht am besten, wenn man die Kekse in einen Plastikbeutel steckt und kräftig mit einem Nudelholz drüberwalzt. Für Personen mit erhöhtem Stress zur Weihnachtszeit eignet sich auch mehrmaliges, beherztes Draufhauen. Hauptsache die Spekulatius sind am Ende pulverisiert.

Krümel in die Butter schütten und gut durchmischen. Die Masse dann in die Form drücken.

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Für die Creme die Sahne schlagen und dann die restlichen Zutaten mit einem Schneebesen untermengen. Nicht mit einem Handrührgerät schlagen, sonst wird der Frischkäse flüssig. Die Creme kann dann auf den Boden gegeben und das Ganze kaltgestellt werden.

Die Datteln und Backpflaumen zerkleinern und in dem Glühwein zu einem Mus simmern lassen. Der Glühwein darf nicht kochen, da sonst der Alkohol verfliegt. Und das kann ja niemand wollen. Wenn die Muß erkaltet ist, einfach auf dem Kuchen verteilen.

Voilà!

Weihnachten ist gerettet.

Fröhliches Mampfen!

J.

It’s Teatime

Nach Hause kommen, Kerzen anmachen, Füße hochlegen und…erstmal eine gute Tasse Tee. Sagt meine Mama auch immer. Hilft kurzfristig bei allem, was an Stress und Unliebsamkeiten anfällt.

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Tee trinken eignet sich auch gut als gesellschaftliches Ereignis, und das haben die Briten ja institutionalisiert.

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Und wie komme ich jetzt darauf? Laura hat, angeregt durch ihre Lieblingsserie Downton Abby (was sonst – hallo vintage) für ihren ersten Ladengeburtstag zu einer Teeparty geladen. Das war natürlich eine Spitzenidee. Ausserdem hat sie sich eine Teepartytorte von uns gewünscht. Wir hatten ihr ja schon die Hochzeitstorte zur Ladeneröffnung gemacht – die Torte, die alles in Rollen gebracht hat.

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Challenge accepted!

Wer sich jetzt fragt, wie das zeitlich so hinhaut, da die Ladeneröffnung ja im Januar war und wir das jetzt erst posten…tja, die Torte muss jetzt einfach noch schnell gezeigt werden, bevor in einem Monat die Torte für den 2. Ladengeburtstag ansteht.

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Das gute Stück ist auf jeden Fall eine meiner persönlichen Lieblingstorten. Wahrscheinlich, weil ich soviel Geprassel draufpacken durfte. Ich bilde mir zwar ein, Minimalistin zu sein, aber wie Heidi K. mal sagte: „Mehr ist immer mehr“.

Für Teig und Füllung war diesmal Maria verantwortlich. Für die 2  Etagen gab es natürlich auch unterschiedliche Füllungen.

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Die untere Etage war ein Schokoladen-Rührteig, gefüllt mit einer feinen Orangencreme. Die Teekanne war ein heller Biskuit mit einer Canolicreme, Apfelscheiben und salzige Karamellsoße.

Die Teeparty war ein voller Erfolg und für die Torte gab es jede Menge schmeichelhafter Kommentare.

 

Bis Bald ❤

J & M

ps. Unsere Weihnachtsrezepte kommen dann im pünktlich im Mai.

Mango – Grieß – Kuchen

In den letzten Tagen zeigte sich der Herbst von seiner wunderschönen Seite … Regen, Regen und noch mehr Regen. So sehr wir `von Danties` diese Jahreszeit lieben umso schwerer fällt es uns einzusehen, dass der Sommer nun endgültig vorbei ist. Um den grauen Tagen ein letztes mal ein bisschen Sonne zu verleihen, gibt es heute ein sehr sommerliches Rezept von uns. Mit dem Geschmack von reifen Mangos kommt sofort Urlaubsstimmung auf und man vergisst für einen Moment den stressigen Arbeitsalltag.

Zutaten 20cm Springform

Teig

200g Mehl

80g Butter

1 Ei

70g Puderzucker

Creme

100g dunkle Kuvertüre

140g Grieß

400ml Milch

2 Pck. Vanillezucker

1 Mango

Schokosplitter zum Dekorieren

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Diesen Kuchen haben wir uns dieses mal selbst ausgedacht und einfach improvisiert mit den Zutaten, die wir gerade Zuhause hatten. Zuerst wird der italienische Mürbeteig vorbereitet. Dafür verknetet ihr alle Zutaten mit der Hand zu einem glatten Teig und stellt ihn anschließend für eine halbe Stunde in den Froster.

Nach dem Kühlen den Mürbeteig in einer gefetteten Springform auslegen, dabei den hohen Rand nicht vergessen und bei 180 Grad 25 min backen. Danach den Boden auskühlen lassen. In der Zwischenzeit könnt ihr die Kuvertüre über einem Wasserbad schmelzen. Diese dann über den Mürbeteig verteilen und nochmal kurz kühlen bis die Schokolade ausgehärtet ist.

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Den Grießbrei aus Milch, Grieß und Vanillezucker zubereiten. Falls er euch zu flüssig erscheint, könnt ihr einfach noch etwas Grieß in die Milch nachschütten bis der Brei eine sämige Konsistenz hat. Den Grießbrei wieder etwas auskühlen lassen und dann auf den Mürbeteigboden geben. Ein letztes mal kühl stellen. In dieser Zeit könnt ihr die Mango schälen, in Stücke schneiden und mit dem Stabmixer pürieren. Das Mangopüree verteilt ihr auf der festgewordenen Grießschicht und könnt es zum Schluss noch mit Schokosplittern dekorieren. Fertig ist das sommerliche Vergnügen für diese doch schon so kalten Herbsttage.

Schönen Mittwoch euch allen und einen nicht so nassen Nachmittag.

Liebe Grüße M.

 

 

Schwarzbier und Frühlingsblüten…

…sind die perfekte Mischung.

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Heute gibts mal wieder eine Torte aus unserem Archiv. Die haben wir letztes Jahr als Geburtstagsüberraschung für meine Freundin T. gemacht.

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In dem Törtchen haben wir die zwei großen Bs zusammen gebracht, die (fast) alle mögen – Bier & Blumen.

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Als Basis haben wir dieses Schwarzbiergugelhupf-Rezept von Cake Invasion genommen. Gefüllt haben wir es mit einer Vanillecreme und Karamellsoße. Da wir damals noch nicht wussten, wie wir eine Torte so mit Ganache einstreichen können, dass sie makellos glatt wird (wissen wir leider bis heute nicht), haben wir das ganze kurzerhand in Schokoladenganache eingegossen.

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Das sah schnieke aus und hat schokoladig-gut geschmeckt.

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Und weil Blumen die Freundschaft erhalten, gabs ein kleines Bouquet oben drauf.

Habt einen schönen Tag

J&M

p.s. Sorry für das hässliche Tablett!