Eistörtchen deluxe

Wir haben ein Problem. Wir können den Sommer einfach nicht gehen lassen.

2

Gerade wenn er sich doch soviel Mühe gibt, uns zu gefallen und sich von seiner schönsten Seite zeigt. Und vor allem die Leipziger*innen sind ja dafür bekannt, (bei jeder Jahreszeit) exzessive Daußen-Abhänger*innen zu sein. Da bilden wir natürlich keine Ausnahme.

Deshalb gibt es von uns heute wieder etwas leichtes zu schnabulieren. Ein kleines Eistörtchen, dass, nach einer Fahrt zur Costa Cospudis, genau die richtige Löffel-Konsistenz hat.

Kann man ganz schnell vor der Uni oder Arbeit zusammenbauen und dann abends zum grillen oder mit an den See nehmen.

3

Die Angaben sind für eine kleine Springform Ø 15 cm

Boden:

ca. 50 g Butter/ Margarine

eine Handvoll Vollkornkekse

20 g gesalzene Macadamianüsse

Eismasse:

1 reife Avocado

3 El Backkakao

2 El brauner Zucker

1 Pkg Vanillezucker

1/2 Tasse Mango

1/2 Tasse aufgeschlagene Kokossahne (wie das geht, erkläre ich hier)

Butter im Topf flüssig werden lassen und zerkrümelte Kekse und Nüsse hineingeben. Gut durchmengen. Die Masse in eine Springform drücken und kalt stellen.

Die Avocado mit einer Gabel zerdrücken und Kakao, Zucker und Vanillezucker einrühren, bis eine gleichmäßige Masse entsteht. Die Masse in die Springform füllen, mit den Mangostücken belegen und die Kokossahne oben drauf verteilen. Törtchen im Tiefkühler hart werden lassen. Wir haben sie garniert, indem wir Kakao drauf gesiebt haben.

Wir haben das Törtchen vegan gemacht, da sich dass besser mit hohen Temperaturen verträgt.

Wir wünschen euch einen guten Start ins Wochenende.

 

Sukkulenten-Törtchen

1

Seit Jill und ich zusammen wohnen, ermahnt sie mich ständig mich besser um meine Pflanzen zu kümmern. Ohne sie, wären wohl alle wieder im Mülleimer gelandet. Somit ist aus meinem schwarzen Daumen jetzt ein dunkelgrüner geworden. Die Pflanzen wachsen in ihrer vollen Pracht. Zu meinen absoluten Lieblingspflanzen gehören definitiv Sukkulenten. Einfache Pflege und wunderschön vielfältig. Meine Mutter hat mich mit ihrer Leidenschaft für diese Pflanzenart angesteckt. Ihre Kakteen- und Sukkulentensammlung ist atemberaubend. Anlässlich ihres Geburtstages im vergangenen Jahr habe ich 3 kleine Sukkulenten- Törtchen gebacken, die ich euch heute aus unserem Archiv vorstellen möchte.

2

Die Sukkulenten sind aus grün eingefärbten Fondant, welche ich ein paar Tage zuvor hergestellt habe. Nach dem Trocknen kann man mit Lebensmittelfarbe kleine Akzente setzen, um die Fondantpflanzen realistischer wirken zu lassen.

Der Boden besteht aus einem einfachen Rührkuchen, der in einer Kastenform gebacken wird. Anschließend in 6 gleichgroße Teile teilen. Kuchen mit Creme füllen und stapeln. Als Füllung habe ich Kokoscreme benutzt. Noch mit Schokolade und Krokant garnieren, um die Erde zu imitieren und zum Schluss die Fondant-Sukkulenten platzieren.

5

Entschuldigt, meine Food-Fotoskills waren vergangenes Jahr noch nicht sehr ausgeprägt. Zum Glück hat sich das geändert. =)

Schönen Mittwoch!

LG M.

 

Rhabarber-Chia-Eispralinen

TGIF nun auch für mich zu später Stunde. Heute war wirklich ein voller, aber schöner Tag.

Deshalb hat leider das Rhabarberspezialrezept etwas gelitten. Ist aber kein Problem, das schmeckt nämlich auch am Wochenende sehr gut. Eigentlich ist es gar kein richtiges Rezept, sondern eher ein Serviervorschlag.

RP2.jpg

Die Chia-Samen habe ich in Kokosmilch eingelegt und dann einfach mit etwas Rhabarbermasse eingefroren. Als kleines Extra gibts ein Kokoshäubchen obendrauf.

RP3

Als kleiner Tip: kalte Kokosmilch (ich habe meine für ca 1 Stunde in den Gefrierschrank gelegt) lässt sich wie Sahne aufschlagen und auch so verarbeiten. Kann man also gut als vegane Sahne benutzen und einfach überall draufstriezeln.

Geht auch gut als Eis am Stiel.

RP4

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.

J.

Rhabarbercurd vegan

Es ist soweit. Endlich wieder Montag! Und damit startet jetzt auch unsere Rhabarberspezialwoche. Wir von Dantis lieben unser Gemüse, besonders in der Geschmacksrichtung süß-sauer. Und am besten schmeckt’s, wenn’s kostenlos ist. So habe ich habe ich nicht lange gezögert, als mein Opa (Gartenexperte, Kräuterhexe und Ehrenschnabulierer) anbot eine Schneise in seinen Rhabarberwald zu schlagen (haben eure Gartenexpert*innen eigentlich auch riesige ausrangierte Küchenmesser, die sie wie Macheten schwingen?)

RC3

Und los geht es mit einem absoluten Highlight für jede Gelegenheit. Curd ist eine Creme, weit verbreitet in the US of A und Großbritannien. Traditionell hergestellt mit Zitronen, also bekannt als Lemoncurd. Die geht besonders gut auf dem Frühstücksbrötchen, als Kuchenfüllmasse oder in Dessertform. Auf Waffeln und als Cupcaketopping ebenso gut. Traditionelles Curd wird mit Eiern hergestellt, aber ich stelle euch heute mal ein veganes Rezept vor. Und noch dazu, ihr ahnt es schon, mit Rhabarber.

Zutaten:

500 g frischen Rhabarber

200 g Rohrzucker

50 ml Wasser

3 gehäufte EL Stärke

3 EL Kokosmilch

1 Prise Salz

Saft 1 Zitrone

Den Rhabarber mit dem Zucker, Wasser und Zitronensaft aufkochen bis er weich ist und zerfällt. Zunächst die Masse pürieren, dann die Kokosmilch, Salz und Stärke unterrühren und sprudelnd aufkochen lassen. Wenn das Curd sähmig wird, in gespülte und sterilisierte Gläser geben. Auf dem Deckel stehend auskühlen lassen.

RC2

Kühl gelagert ist das Curd einige Monate haltbar. Aber vermutlich ist es sowieso schnell aufgegessen.

Ich wünsche euch noch eine schönen Montag.

J.