Käsekuchen mit Fliederblüten

Das Wochenende steht vor der Tür und was wäre da nicht besser geeignet, als den Schneebesen zu schwingen und einen saftigen Käsekuchen zu backen. Heute stelle ich euch unsere Verfeinerung des Klassikers vor. Cremiger Quark trifft dabei auf duftende, kandierte Fliederblüten. Eine wunderbare Kombination wie ich finde. Ich habe das erste Mal mit essbaren Blüten gearbeitet und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Die Verarbeitung ist sehr einfach und lecker ist es außerdem.

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Das Rezept reicht für eine 20cm große Springform. Bei 28cm nehmt ihr die doppelte Menge.

Mürbeteig

125g Mehl

40g Zucker

65g Butter

1 Eigelb

Salz

 

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und 30min kalt stellen. Danach den Teig in einer Springform (20cm) verteilen, Rand hochziehen und den Boden mehrmals mit der Gabel einstechen.

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Quarkmasse

40g Butter

40g Zucker

125g Magerquark

2 Eier

Saft von einer halben Limette

eine handvoll kandierte Fliederblüten

 

Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen. Die restliche Zutaten verrühren und die flüssige Butter hinzufügen. Kandierte Fliederblüten unter die Quarkmasse heben. Die Creme auf dem Teig verteilen. Den Kuchen im unteren Drittel des Ofens bei 180 Grad 50 Minuten backen. Nach dem Backen gut abkühlen lassen und dann vorsichtig aus der Form nehmen. Den Quarkkuchen am Ende noch mit Fliederblüten garnieren. Und fertig ist der leckere Kuchen, der von Innen und Außen etwas hermacht.

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Habt ihr auch schon mit essbaren Blüten gearbeitet?

Einen wunderschönen Freitag.

Liebe Grüße

M.

Fliederblütensirup

fs4.jpgLangsam geht der Frühling in den Sommer über und neue Leckereien warten darauf zubereitet zu werden. Aber ich möchte jetzt schnell noch ein einfaches Rezept für Fliedersirup teilen. So ein Sirup eignet sich gut als Mitbringsel für eine Gartenparty oder als Last-Minute-Geburtstagsgeschenk.

David, Claudia und Nina haben auf ihren Blogs auch gute Rezepte geteilt.

ca. 8-10 Blütendolden

1 Kg Zucker

1 l Wasser

2 Bio-Zitronen

Meins ist im Prinzip so ähnlich, nur dass ich meinen Zuckersirup 1:1 mit Wasser aufkoche.Erst einmal kommt natürlich das langwierige Blütenzapfen, damit auch kein Grün mehr dranbleibt. Dann habe auch ich den Flieder mit kleingeschnittener Zitrone eingelegt. Mein erster Versuch ist leider schief gegangen, da ich den Sud nicht kühl genug gelagert hatte und alles schlecht geworden ist. Beim zweiten Mal war ich dann klüger und habe gleich alles in den Kühlschrank gepackt. Nach einigen Tagen habe ich alles abgeseit und den Sirup noch einmal kurz aufgekocht und in abgekochte Gläser gefüllt. Diese habe ich dann umgedreht kalt werden lassen, damit sich ein Vakuum bildet.

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Jetzt können die faulen Tage in der Sonne kommen. Ein kühler Sekt mit Fliedersirup oder eine Fliederlimo mit ein paar Blättern frischer Minze.

Und nächstes Jahr probiere ich den Rhabarber-Flieder-Sirup von Frau Ziii aus.

Liebe Grüße

J.

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