Herzlicher Orangenkuchen mit Cream Cheese Frosting

Ich warte ja schon seit November auf den Frühling. Ich bin ein Tropentier, Winter geht mir auf die Nerven. Schnee nervt mich, Schneebilder auf Instagram nerven mich. Kälte nervt mich natürlich auch.

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In Leipzig sind heute frühlingshafte Temperaturen und schönster Sonnenschein. Viel lieber würde ich draußen in der Sonne umherstreifen, aber leider beschränkt sich mein Spaziergang nur auf den Weg von und nach Hause. Aber immerhin.

Nun schiebt sich zur Zeit ja liebend gern eine dicke Wolke blitzschnell vor die Sonne, weshalb es jetzt ein Frühlingssehnsuchts-Sofort-Notfallprogramm gibt.

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In Form eines fruchtigen Orangenkuchens mit meiner Lieblingscreme (die nicht Schokolade ist), nämlich Cream Cheese Frosting. Oben drauf gibts als Deko kandierte Orangenscheiben.

Das Rezept für den Orangen-Rührkuchen habe ich aus der Essen & Trinken. Ein leckeres Rezept und doch recht einfach zu handhaben.

Cream Cheese Frosting:

75 g Butter

75 g Puderzucker

diese beiden Zutaten mit dem Rührgerät schaumig schlagen.

Danach ca 100 g Frischkäse und die Zesten eine Orange mit einem Schneebesen unterheben.

Dann den erkalteten Kuchen kunstvoll und dick mit Cream Cheese Frosting einschmieren. Da darf man nicht an der falschen Stelle sparen.

Dass der Kuchen herzförmig ist, ist natürlich purer Zufall und hat nix mit morgen zu tun.

J.

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Beschwipst-weihnachtlicher Cheesecake

Ihr seid für das weihnachtliche Dessert zuständig, aber habt keine blasse Idee?

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Dann hab ich jetzt ein schnelles Rezept, dass für Komplimente und gute Stimmung sorgt.

Sogar für jene, die nicht mal den Ofen anbekommen. Es handelt sich nämlich um einen No-Bake-Cheesecake mit weihnachtlichem Glühweinmus. Man kann uns viel vorwerfen, Diätrezepte gehören allerdings nicht dazu. Daher wurden auch in diesem Kuchen nur Zutaten mit der höchsten Fettstufe verarbeitet.

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Ihr braucht folgende Zutaten für eine 26 cm Springform:

Creme

300 g Frischkäse

250 g Quark (40% bei uns)

80 ml Sahne

Zesten einer Orange

Boden

300 g Spekulatius

100 g Butter

Glühweinmus

100 g Backpflaumen

50 g getrocknete Datteln

300 ml Glühwein

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Für den Boden als erstes die Butter langsam in einem Topf flüssig werden lassen. Währenddessen die Spekulatius zu Krümeln verarbeiten. Das geht am besten, wenn man die Kekse in einen Plastikbeutel steckt und kräftig mit einem Nudelholz drüberwalzt. Für Personen mit erhöhtem Stress zur Weihnachtszeit eignet sich auch mehrmaliges, beherztes Draufhauen. Hauptsache die Spekulatius sind am Ende pulverisiert.

Krümel in die Butter schütten und gut durchmischen. Die Masse dann in die Form drücken.

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Für die Creme die Sahne schlagen und dann die restlichen Zutaten mit einem Schneebesen untermengen. Nicht mit einem Handrührgerät schlagen, sonst wird der Frischkäse flüssig. Die Creme kann dann auf den Boden gegeben und das Ganze kaltgestellt werden.

Die Datteln und Backpflaumen zerkleinern und in dem Glühwein zu einem Mus simmern lassen. Der Glühwein darf nicht kochen, da sonst der Alkohol verfliegt. Und das kann ja niemand wollen. Wenn die Muß erkaltet ist, einfach auf dem Kuchen verteilen.

Voilà!

Weihnachten ist gerettet.

Fröhliches Mampfen!

J.

Mini-Trifle

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In Anlehnung an Jills Post zu meiner FRIENDS- Torte fühlte ich mich direkt inspiriert ein Dessert aus der Serie nachzumachen. Das legendäre englische Trifle, welches Rachel zu einem Thanksgiving Dinner der Freunde zubereitet. mmmhhhhh lecker. Ich habe mich für eine Minivariante in Einmachgläsern entschieden, weil es so einfacher zu portionieren ist und die Gläser verschließbar sind. Somit kann man es bereits einen Tag vorher zubereiten und dann im Kühlschrank aufbewahren. Außerdem könnt ihr es leichter mitnehmen und dann zum Beispiel im Park beim Picknick mit euren Freunden verschnabulieren.

Zutaten für 6 Gläser

Löffelbiskuit

6 EL Himbeermarmelade

1 Pck. Vanillepudding

0,5l Milch

1 EL Zucker

200g Waldbeeren

1 große Banane

200ml Schlagsahne

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Das typische britische Trifle wird eigentlich mit einer englischen Creme zubereitet. Wie ihr sicher schon mitbekommen habt, versuchen wir in den Rezepten, in denen es möglich ist, Eier zu vermeiden. Hier kann man einfach die Creme durch Vanillepudding ersetzten. Dafür den Pudding nach Anleitung zubereiten. Damit dieser nicht zu süß wird, habe ich nur 1EL Zucker hinzugefügt. Die restlichen Schichten des Desserts sind süß genug. =) Den Pudding dann leicht abkühlen lassen, bis er etwa handwarm ist.

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Schicht für Schicht ein Genuss. Zuerst die Gläser mit kleingeschnittenen Löffelbiskuit füllen,  1 EL Himbeermarmelade darauf verteilen. Danach 2 EL Pudding dazu, dabei darauf achten, dass sich die einzelnen Schichten nicht vermischen. Jetzt können die Waldfrüchte auf dem Pudding verteilt werden. Ich hatte leider keine frischen Früchte da, weshalb ich mich für die gefrorene Variante entschieden habe. Funktioniert genauso gut. Danach folgt nochmal eine Schicht Löffelbiskuit und 2 EL Pudding. Auf die Hackfleisch- Erbsen- Schicht, die Rachels Rezept so einmalig macht, habe ich verzichtet, da ich nicht wollte, dass das Dessert nach `Füßen` schmeckt. Außerdem würde Jill das als Vegetarierin eh nicht anrühren. =) Zum Schluss noch Bananenscheiben auf dem Pudding verteilen und mit Sahne das Schichtdessert abschließen.

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Liebe Grüße

M.

Rhabarbercrumble schnell & lecker

Ich weiß nicht, wie es bei euch so aussieht, aber in Leipzig ist der ‚kleine Freitag‘ heute ein Trübe-Tassen-Tag.  Beim Frühstück konnte ich kaum meine Müslischale festhalten, weil ich auf dem Balkon so gefroren habe. Aber es ist Sommer und da muss ich wohl durch.

Trotzdem spielt mir das Wetter dabei in die Hände, denn unser Rhabarberspezialrezept für heute ist ein Crumble. Dabei handelt es sich um einen süßen, warmen Auflauf mit Kekskruste. Klingt lecker. Auf jeden Fall ist es das auch. Klingt kompliziert? Ach was, das ist ein ganz schnelles Ding.

Für eine mittelgroße Auflaufform braucht ihr Füllung und Teig.

Füllung:

1kg Rhabarber

2 große Äpfel

Ich mags gern etwas sauer, deshalb lasse ich hier den Zucker weg. Aber wenn ihr von der ganz süßen Sorte seid, dann könnt ihr hier schon etwas Zucker, Honig oder Sirup (zb Agavendicksaft) untermengen.

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Teig:

150 g Mehl

150 g Haferflocken

100 g Zucker

2 El Agavendicksaft

150 ml Pflanzenöl/ Butter/ Margarine

Für einen Mürbeteig sollte die Butter/ Margarine möglichst kalt sein, damit er geschmeidiger wird. Den Teig könnt ihr gut auch schon 1-2 Tage eher zubereiten und im Kühlschrank lagern. Für den Teig erst die Butter und den Zucker zu einer glatten Masse vermengen. Danach alle anderen Zutaten hinzugeben. Wenn ihr den Teig gut durchgeknetet habt, einfach eine Wurst formen, in Frischhaltefolie einwickeln und mindestens 30 min im Kühlschrank ruhen lassen.

Die Füllung in eine gefettete Auflaufform geben.

Als letztes einfach den Teig auf die Füllung bröseln und ab in den Ofen damit.

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30 min bei 180 °C backen lassen.

Der fertige Krumple lässt sich sehr gut einfach so aus der Form wegspachteln, schmeckt aber auch mit Kokossahne oder Vanilleeis sehr gut.

Ich wünsche euch einen schönen Tag.

J.

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