Beschwipst-weihnachtlicher Cheesecake

Ihr seid für das weihnachtliche Dessert zuständig, aber habt keine blasse Idee?

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Dann hab ich jetzt ein schnelles Rezept, dass für Komplimente und gute Stimmung sorgt.

Sogar für jene, die nicht mal den Ofen anbekommen. Es handelt sich nämlich um einen No-Bake-Cheesecake mit weihnachtlichem Glühweinmus. Man kann uns viel vorwerfen, Diätrezepte gehören allerdings nicht dazu. Daher wurden auch in diesem Kuchen nur Zutaten mit der höchsten Fettstufe verarbeitet.

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Ihr braucht folgende Zutaten für eine 26 cm Springform:

Creme

300 g Frischkäse

250 g Quark (40% bei uns)

80 ml Sahne

Zesten einer Orange

Boden

300 g Spekulatius

100 g Butter

Glühweinmus

100 g Backpflaumen

50 g getrocknete Datteln

300 ml Glühwein

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Für den Boden als erstes die Butter langsam in einem Topf flüssig werden lassen. Währenddessen die Spekulatius zu Krümeln verarbeiten. Das geht am besten, wenn man die Kekse in einen Plastikbeutel steckt und kräftig mit einem Nudelholz drüberwalzt. Für Personen mit erhöhtem Stress zur Weihnachtszeit eignet sich auch mehrmaliges, beherztes Draufhauen. Hauptsache die Spekulatius sind am Ende pulverisiert.

Krümel in die Butter schütten und gut durchmischen. Die Masse dann in die Form drücken.

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Für die Creme die Sahne schlagen und dann die restlichen Zutaten mit einem Schneebesen untermengen. Nicht mit einem Handrührgerät schlagen, sonst wird der Frischkäse flüssig. Die Creme kann dann auf den Boden gegeben und das Ganze kaltgestellt werden.

Die Datteln und Backpflaumen zerkleinern und in dem Glühwein zu einem Mus simmern lassen. Der Glühwein darf nicht kochen, da sonst der Alkohol verfliegt. Und das kann ja niemand wollen. Wenn die Muß erkaltet ist, einfach auf dem Kuchen verteilen.

Voilà!

Weihnachten ist gerettet.

Fröhliches Mampfen!

J.

Käsekuchen mit Fliederblüten

Das Wochenende steht vor der Tür und was wäre da nicht besser geeignet, als den Schneebesen zu schwingen und einen saftigen Käsekuchen zu backen. Heute stelle ich euch unsere Verfeinerung des Klassikers vor. Cremiger Quark trifft dabei auf duftende, kandierte Fliederblüten. Eine wunderbare Kombination wie ich finde. Ich habe das erste Mal mit essbaren Blüten gearbeitet und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Die Verarbeitung ist sehr einfach und lecker ist es außerdem.

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Das Rezept reicht für eine 20cm große Springform. Bei 28cm nehmt ihr die doppelte Menge.

Mürbeteig

125g Mehl

40g Zucker

65g Butter

1 Eigelb

Salz

 

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und 30min kalt stellen. Danach den Teig in einer Springform (20cm) verteilen, Rand hochziehen und den Boden mehrmals mit der Gabel einstechen.

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Quarkmasse

40g Butter

40g Zucker

125g Magerquark

2 Eier

Saft von einer halben Limette

eine handvoll kandierte Fliederblüten

 

Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen. Die restliche Zutaten verrühren und die flüssige Butter hinzufügen. Kandierte Fliederblüten unter die Quarkmasse heben. Die Creme auf dem Teig verteilen. Den Kuchen im unteren Drittel des Ofens bei 180 Grad 50 Minuten backen. Nach dem Backen gut abkühlen lassen und dann vorsichtig aus der Form nehmen. Den Quarkkuchen am Ende noch mit Fliederblüten garnieren. Und fertig ist der leckere Kuchen, der von Innen und Außen etwas hermacht.

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Habt ihr auch schon mit essbaren Blüten gearbeitet?

Einen wunderschönen Freitag.

Liebe Grüße

M.